Hohles Bohren für die Unfallchirurgie
Die BJ4103 ist eine speziell entwickelte hohle Bohrmaschine, die vorwiegend für orthopädische Unfallchirurgie-Verfahren eingesetzt wird. Ihr Design richtet sich an Situationen, in denen das Bohren einem vorgeplanten Pfad folgen muss, wodurch sie sich besonders für chirurgische Abläufe eignet, die eine führungsunterstützte Knochenpräparation und fixationsbezogene Eingriffe umfassen.
Im Gegensatz zu universell einsetzbaren Bohrmaschinen ermöglicht eine hohle Konfiguration den Einsatz des Instruments innerhalb einer strukturierteren Bohrtechnik. Dies kann nützlich sein, wenn Lage und Richtung des präparierten Kanals exakt dem chirurgischen Plan entsprechen müssen.
Geregeltes Bohren mit 600 U/min
Der BJ4103 liefert eine maximale Ausgangsleistung von 140 W und arbeitet mit bis zu 600 U/min. Die vergleichsweise niedrige Drehzahl eignet sich für Anwendungen, bei denen der Anwender eine dosierte Bohraktion benötigt statt einer schnellen Knochenentfernung.
Die Angabe von 600 U/min verleiht diesem Modell ein klares Betriebsprofil für kontrolliertes orthopädisches Bohren. In Kombination mit dem motorischen Antrieb unterstützt es ein gleichmäßiges Vordringen bei Eingriffen, die eine sorgfältige Instrumentenpositionierung erfordern.
Konzipiert für geführte Knochenpräparation
Hohlschaftbohrer werden üblicherweise dann eingesetzt, wenn vor dem Bohrschritt ein Führungsdraht eingeführt wird. Der BJ4103 ist für diesen Arbeitsablauf konzipiert und ermöglicht es, den Bohrvorgang entlang der vorgegebenen Trajektorie durchzuführen.
Dies kann insbesondere in der Unfallchirurgie nützlich sein, wo eine präzise Präparation des Knochenkanals ein wichtiger Bestandteil der nachfolgenden Fixation oder Implantatplatzierung sein kann.




















